Anlage 3

Praktische Anregungen für die Zeit zu Hause

 Planen Sie gemeinsam eine Tages- und Wochenstruktur, schreiben Sie diese auf und treffen Sie feste Absprachen zum Aufstehen, zu Essenszeiten, ggf. für Schularbeiten, zu Spielzeiten und zur Nachtruhe. Die Struktur muss nicht der schulischen Struktur entsprechen. So vermitteln Sie Ihrem Kind Sicherheit, Planbarkeit und ein Gefühl von Alltag.
 Lesen Sie gemeinsam Bücher, sprechen Sie mit Ihrem Kind über das Gelesene.
 Machen Sie ausgedehnte Spaziergänge in der Natur – vielleicht auch zu bestimmten Themen, wie z. B. „geometrische Formen“ oder aber „Frühblüher“.
 Machen Sie eine gemeinsame Fahrradtour.
 Kochen oder backen Sie gemeinsam. Dabei können Sie über Themen wie gesunde Ernährung oder Essgewohnheiten sprechen.
 Bringen Sie Ihren Kindern Handarbeitstechniken bei. So lassen sich auch kleine Geschenke für verschiedene Gelegenheiten herstellen.
 Nehmen Sie sich die Zeit für Brett- oder Kartenspiele (wie z. B. Uno, Elfer raus, 6 nimmt, Vier gewinnt etc.), Würfelspiele, Buchstabenspiele wie Scrabble und Schreibspiele wie „Stadt, Land, Fluss“.
 Erstellen Sie gemeinsam ein Fotobuch, analog oder digital, und halten Sie so Erinnerungen an vergangene Urlaube und schöne Momente fest.
 Die Kinder können Bilder für die Verwandten und Freunde malen, die Sie nicht besuchen können.
 Schreiben Sie mal wieder Briefe, um mit Freunden und Verwandten in Kontakt zu bleiben. Vielleicht haben Sie auch noch Postkarten.
 Telefonieren oder chatten Sie mit Freunden und Verwandten.
 Basteln Sie mit Ihren Kindern Osterdekoration und verschönern Sie so Ihre Wohnung.
 Hörbücher, CDs oder spannende Podcasts gibt es für jedes Genre und für jede Altersklasse. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über das Gehörte.
 Kinder, die ein Instrument erlernen, können ein neues Stück einstudieren. Über eine Video- oder Audiodatei freuen sich Freunde und Verwandte bestimmt.
 Wenn Sie einen Garten haben, lassen Sie ihr Kind bei der Gartenarbeit helfen. Legen Sie ihm vielleicht ein eigenes Beet an.
 Auch Fernsehen, soziale Medien und Videospiele dürfen ihren Raum bekommen. Versuchen Sie, Ihre Kinder dabei möglichst oft zu begleiten und mit ihnen über die Inhalte von Filmen, Serien, YouTube-Videos und Spielen zu reden.