Archiv des Autors: V. Krüger

Schülerwitze

(Lehrer gibt korrigierte Aufsätze zurück). Ich habe drei Haufen gemacht. Und wenn das Lachen nicht aufhört, setze ich noch einen vor die Tür.

Demokratiebus an der Darguner Schule

Wenn die Gemeindevertreter Darguns die 8. Klasse besuchen und der Parteinachwuchs in der Kleinstadt zu finden ist, dann heißt es Sozialkundeunterricht mal anders.
Am 22. und 23.01.2019 schlüpften die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9 der Regionalschule Dargun in die Rollen zweier Planspiele, die von der Landeszentrale für Politische Bildung für Projekttage vor Ort zur Verfügung gestellt wurden. Der Demokratiebus hielt auch Unterrichtsmaterialien für Schüler und Lehrer bereit.
Die Klasse 9 hat in mehreren Gruppen Parteiprogramme entwickelt, ihre eigenen Ideen und Vorstellungen für ihre Zukunft flossen mit ein. Mehr Freizeitangebote für Jugendliche in der Region, mehr Geld für schulische Ausbildung in den Pflegeberufen sowie bessere Unterstützung für Alleinerziehende waren nur einige wichtige Wahlversprechen der Fantasie-Parteien. Bei der Vorstellung der Wahlprogramme ging es ordentlich zur Sache, alle Spitzenkandidaten mussten sich den kritischen Fragen der Wähler stellen. Zum Abschluss wurde ganz authentisch geheim gewählt und der Wahlsieger freute sich nach einer knappen Stichwahl über einen Preis.
Am nächsten Tag wurden Bürgermeister und Gemeindevertreter aus den beiden achten Klassen bestimmt, die sich in einer Sitzung mit dem Bau einer Windkraftanlage beschäftigten. Investoren, Vertreter vom NABU und unterschiedliche Interessen prallten wie im wahren Leben aufeinander. Und der redegewandteste Schüler zog die Aufmerksamkeit auf sich und überzeugte mit seinem Vorschlag, ein Kompromiss war am Ende des Tages gefunden. So gingen zwei Tage voll mit Politik zu Ende und die Schülerinnen und Schüler konnten das Gelernte aus dem Unterricht praktisch umsetzen. Vielen Dank an das Team des Demokratiebusses für die Begleitung an diesen Tagen.

Ostern an der Regionalen Schule

Am 23.03.2018 veranstalteten die 5. Klassen ein Osterprojekt. Dankenswerterweise unterstützten die Aktivitäten auch in diesem Jahr engagierte Eltern.

Lena Schoknecht aus der Klasse 5a berichtet dazu folgendes:

 

„Als erstes wurde alles vorbereitet und die Stühle und Tische zusammengeschoben. Es gab insgesamt drei Stationen. Die erste Station hatte Eierschalen mit Ostergras, Blumen, Glitzer und anderen schönen Dingen verziert. Natürlich waren auch Eltern mit dabei, die geholfen haben. Bei der zweiten Gruppe wurden Styroporeier hübsch gestaltet. Das heißt, dass die Styroporeier mit ein paar kleinen Nägeln und Pailletten verschönert wurden. Es hat zwar etwas lange gedauert und die Daumen taten schon leicht weh, aber trotzdem hatten alle Spaß. Als alle ihre Eier fertig hatten, sah der Klassenraum sehr bunt geschmückt aus. Dann gingen einige Gruppen in die Küche. Dort wurde der Teig für den Osterhefezopf zubereitet. Dieser wurde erst geknetet und dann gebacken. Der ganze Flur bis zur Küche duftete herrlich nach Kuchen und Brot. Er wurde schön verziert und es war eine große Zuckerbombe. Bei der letzten Station wurde ein Origami gebastelt. Dort musste man viel schneiden, aber es ist alles sehr schön geworden. In der sechsten Stunde haben wir alle den Zopf gegessen. Ich fand das Osterprojekt sehr cool und würde es gern wiederholen.“

 

Einen weiteren Erlebnisbericht verfassten Emy Kleine-Möllhoff und Juana Frank aus der Klasse 5b:

 

„Zu Beginn wurden wir in drei Gruppen eingeteilt. In der Küche haben wir Wraps gemacht und diese mit Rucola, Frischkäse, Ketschup, Pute, Eisbergsalat, Gurke und Remoulade gefüllt. In unserem Klassenraum hatte eine Gruppe aus Verpackungen österliche Eierbecher, sowie Blumen und Fensterbilder gebastelt. Unterdessen bereitete eine andere Gruppe den Obstsalat zu. Danach haben die Schüler die Plätze gewechselt. Die letzte Küchengruppe durfte Smoothies zubereiten. Als dann alles fertig war, haben wir uns eine große Tafel aus Tischen aufgebaut und daran unsere Wraps gegessen sowie die Smoothies getrunken. Danach sind wir zur Pause auf den Schulhof gegangen. Anschließend sind wir in den Wald gegangen. Dort hat Frau Krüger schon auf uns gewartet. Sie hat uns erzählt, dass sie den Osterhasen gesehen hat. Dann haben wir uns auf den Weg gemacht, um unsere kleinen Geschenke zu suchen. Danach sind wir wieder zurück zur Schule gegangen. Uns hat das Osterprojekt sehr viel Spaß gemacht.“

Berufsorientierung an der Regionalen Schule

 

Am 01.02.2018 fand unsere alljährliche Berufsmesse statt. Es nahmen alle Schüler der Klassenstufen 8 – 10 teil. Um 7:30 Uhr versammelten sich die besagten Klassen in der Schulspeisung, um in kleinere Gruppen eingeteilt zu werden. Einige ältere Schüler übernahmen währenddessen den Empfang und begleiteten die Vertreter der Firmen in die ihnen zugeteilten Räume. Erfreulicherweise erklärten sich wieder zahlreiche Betriebe und Organisationen dazu bereit, sich den Schülern vorzustellen. In diesem Jahr bereicherten unter anderen die Bundes- und Landespolizei MV, Bundeswehr, AOK, Peene – Bau, Arbeiterwohlfahrt und Liebherr unseren Berufsinformationstag an mehreren Ständen. Für jede Station hatten wir 15 Minuten Zeit, um so viel wie möglich über den Beruf zu erfahren. Um 12:45 Uhr endete schließlich nach einer kleinen Pause und vielen interessanten Kurzvorträgen die Berufsmesse. Vor allem die noch etwas jüngeren Schüler, die noch keinen Ausbildungsvertrag in der Tasche haben oder noch gar nicht wissen, in welche Richtung es für sie gehen soll, bewerteten die diesjährige Berufsmesse als eine informative und sinnvolle Abwechslung zum Schulalltag. Aber auch viele ältere Schüler konnten an den einzelnen Ständen wertvolle Erkenntnisse sammeln.

 

  1. Herbst, D. Rohde und M. Winter (10. Klasse)

Großes Theater für die Kleinen an der Regionalen Schule Dargun

 

Im März diesen Jahres besuchte die Theaterpädagogin Martina Herre und ihr Ehemann Klaus Herre als ausgebildeter Schauspieler die Regionale Schule, um einerseits die Fünftklässler für den richtigen Umgang mit zum Teil sehr verschiedenartigen Mitmenschen zu sensibilisieren und um andererseits den Deutschunterricht ein wenig aufzufrischen. Und tatsächlich brachte das aus Neubrandenburg kommende Künstlerpaar über insgesamt zwei Tage eine Menge Abwechslung in den Schulalltag. Dabei lief das Programm, für die beiden fünften Klassen jeweils getrennt, folgendermaßen ab:

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde führten die Schauspieler vor dem Klassenverband ein Theaterstück auf, welches von einem ruhigen Mann handelt, der sehr zurückgezogen lebt. Dieser fühlte sich von seiner neuen Nachbarin aufgrund ihrer kontaktfreudigen und aufgeweckten Art zunächst gestört. Es kommt zum Streit um verschiedene Lebensweisen, Ansichten und Vorstellungen, wie man das Leben meistern soll. Erst im Verlauf der Handlung lenkt der mürrische Mann ein, als seine Nachbarin beginnt, von ihren spannenden Reisen zu erzählen.

Frau und Herr Herre schafften es in beiden Klassen trotz der beschränkten Theateraustattung, die ein Klassenraum zwangsläufig nur bieten kann, bei den Kindern mit ihrer Aufführung nachhaltig Eindruck zu hinterlassen. Im Anschluss thematisierten sie die unterschiedlichen Aspekte von Fremdsein im Gespräch mit den Kindern, bevor die Schüler selbst aktiv wurden. Nun galt es nämlich unter Anleitung selbst ein kleines Theaterstück in Gruppen zu entwerfen, das sich thematisch an vielfältige Möglichkeiten des zwischenmenschlichen Miteinanders anlehnt. Die darauffolgende Aufführung der Gruppenergebnisse bereitete sowohl den jungen Schauspielern selbst als auch dem Publikum viel Freude. Langanhaltender Applaus und das Versprechen des Ehepaares Herre, der Regionalen Schule Dargun einen erneuten Besuch abzustatten, bekrönten die Theatertage.