Lesewettbewerb der sechsten Klassen

Für die beiden sechsten Klassen fand am 22.11.2011 ein Deutschtag der besonderen Art statt.

„Sechs Stunden Deutsch“, wird sich mancher vorher gefragt haben, aber am Ende waren sich alle einig: Es war ein entspannter Tag.

Für sechs Schüler hieß es allerdings am Morgen: Aufregung und Herzklopfen. Sie waren die sechs Vorleser, die sich im Vorfeld in ihren Klassen für den Lesewettbewerb qualifiziert haben und sich nun einer strengen Jury stellen mussten. Zunächst lasen sie ihren Mitschülern aus ihren Lieblingsbüchern vor. Dann bekamen sie eine für sie unbekannte Textstelle aus dem Buch „Tintenherz“ von Cornelia Funke zum Vorlesen.

Für die nächste Stufe des Lesewettbewerbs, an der mehrere Schulen des Landkreises teilnehmen, hat sich Jan Kröpelin aus der Klasse 6b qualifiziert. Er hat die Jury mit einem tollen Vortrag aus dem Kinderklassiker „Alfons Zitterbacke“ überzeugt. Herzlichen Glückwunsch!

Beatrice Clemens (Klasse 6a) und Carolin Göbel (Klasse 6a) folgten auf den 2. und 3. Platz.

Gut unterhalten haben uns auch mit ihren Lesevorträgen Denise Kühlewind (Klasse 6a), Martin Seifert (Klasse 6b) und Robby Noland (Klasse 6b).

Nun kamen auch die anderen Schüler zum „Leseeinsatz“. Sie gingen in die Kita „Sonnenschein“ und Kita „Freiraum“, um die Kindergartenkinder mit lustigen Geschichten zu erfreuen. Das hat allen so viel Spaß gemacht, dass wir uns vorgenommen haben, in der Weihnachtszeit noch einmal zum Vorlesen in die Kindereinrichtungen zu gehen.

Wenn man ein gutes Buch gelesen hat, ist es ein besonderes Vergnügen, sich hinterher die Verfilmung anzuschauen. Das taten wir dann zum Abschluss unseres Deutschtages. Nachdem wir im Unterricht das Buch „Vorstadtkrokodile“ von Max von der Grün gelesen hatten, sahen wir nun den Film dazu. Bleibt nur noch die Frage für die nächste Deutschstunde offen: Was war spannender – das Buch oder der Film? Sicher gibt es da unterschiedliche Meinungen.

Aber in einem sind sich alle einig: Lesen kann Spaß machen und Vorlesen verbreitet Freude.

                                                                                B. van Mark

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